A

adidas 

adidas ist eine Sport- und Lifestyle-Marke aus dem Bayerischen Herzogenaurach. Gegründet wurde die Brand mit den 3-Streifen bereits in 1949 von den Dassler-Brüdern Adolf und Rudolf, die sich später zerstritten. Im Zuge dessen gründete Rudolf Puma, die jeher als Konkurrent gilt. adidas ist für jede Menge Klassiker wie dem Superstar, dem Stan Smith und dem EQT Support verantwortlich und ist erst kürzlich eine Partnerschaft mit Beyonce und Ivy Park eingegangen. Nicht nur hier hatten die 3-Streifen ein gutes Händchen. Die verpflichteten Kanye West in 2015, gleich nach Beendigung seiner Zusammenarbeit mit Nike und launchten seitdem zahlreiche erfolgreiche Styles unter YEEZY.

Aglets

Bei den Aglets handelt es sich um das Kunststoffteil am Ende des Schnürsenkels, welches verhindert, dass dieser ausfranst. Aglets können auch mal farbig daher kommen oder mit Schriften versehen sein. Der deutsche Begriff lautet übrigens Stift. 

Air 

Bei Air handelt es sich um die wohl berühmteste Dämpfungstechnologie aus dem Hause Nike. Air Force, Air Max etc. Haben somit nicht umsonst das Wort im Namen, sondern wird darauf hingewiesen, dass bei den Modellen eine Air-Bubble eingebaut ist. Ihr könnt euch das Ganze wie ein Luftkissen vorstellen, welches mit einem Edelgasgemisch gefüllt ist. Was beim Air Max 720 sichtbar zu sehen ist, kann bei anderen Modellen auch versteckt im Sneaker verbaut sein. Design-Legende Tinker Hatfield war übrigens der erste, der durch die Aussparung in der Sohle, beim Air Max 1 einen Blick auf die Technologie gewährt hat. 

Air Force I 

Es ist zwar unmöglich alle Air-Modelle hier zu featuren, allerdings dürfen die wichtigsten nicht fehlen. Einer der bedeutendsten ist der Air Force 1, bei dem es sich um das erste Basketballmodell handelt, welches mit Air-Technologie kam. Designed wurde er damals von Bruce Kilgore, der u.a. auch den Jordan II und Sock Racer entwickelt hat. 

Obwohl der Nike Air Force I erstmals 1982 erschien, wurde er erst zwei Jahre später so richtig beliebt, weshalb die Brand mit dem Swoosh sich im für eine zweite Produktionswelle und der Fortführung des Klassikers, entschied.

Fun Fact: Air Force I von Nike werden in New York „Uptowns“ genannt, weil sie besondern beliebt in Harlem waren, was eben in Uptown gelegen ist. 

Air Max

Ein weiteres ikonisches Modell, neben dem Air Force I, ist der Air Max. Die erste Silhouette des Nike-Sneakers mit sichtbarer Air Bubble wurde von Tinker Hatfield designed und gilt in manchen Colorways als Grail. Der Nike Air Max 1 erschien erstmals im Jahr 1987 und galt einst als Laufschuh. Die Linie wurde bis heute fortgeführt und es erschienen zahlreiche Ausführungen, die alle die Air Max-DNA innehaben. Durch die zeitlosen Designs und die starken Collabos, die über die letzten 32 Jahre auf dem Air Max gemacht wurden, erlangte der Sneaker in verschiedenen Ausführungen, wie z.B. dem Air Max 90, Klassiker-Status. 

Asics

Asics wurde 1949 in Japan gegründet und ist besonders für Laufschuhe bekannt. Der Name der Brand ist ein Akronym, der sich aus dem lateinischen Satz „anima sana in corpore sano“ zusammensetzt. Dieser bedeutet auf Deutsch „Gesunde Seele in gesundem Körper“ und beschreibt die Philosophie von Asics. Bevor der Sportartikelhersteller unter dem Namen auftrat, nannte sich die Firma Onitsuka Tiger. Der Gel-Lyte III und der Gel-Lyte V sind die populärsten Styles der Marke; auf ihnen wurden schon zahlreiche Kollaborationen mit u.a. Ronnie Fieg, Atmos usw. gemacht.

B

Basement

The Basement ist eine der größten Sneaker- und Streetwear Facebook-Gruppen, die sich mittlerweile zu einer Newsplattform entwickelt hat und auch Content produziert. Die „Leitung“ des Basements ist in London gelegen und zu deren berühmtesten Mitgliedern gehört Gully Guy Leo. Auch RIN soll sich wohl in der Gruppe aufhalten und zitierte den Namen bereits in diversen Songs. 

Den Ritterschlag erhielt die Community 2017 mit ihrer eigenen Nike Dunk-Collabo. 

Beater

Beater sind diejenigen Paare, die du zum Feiern oder Outdoor-Aktivitäten anziehen kannst, ohne dir Sorgen über Dreck machen zu müssen. Viele machen einen alten Sneaker irgendwann ihren Beater, weil dieser manchmal durch das häufige Rocken sehr gut eingelaufen ist und eben viel Bequemlichkeit biete. Achtung, manche Styles wie Chucks und Vans können mit dem Alter auch cool aussehen und viele Leute mögen den Used- oder eben den Beater-Look.

Bot

Ein Bot ist ein Computer-Programm, welches die Aufgabe hat, Dinge in möglichst kurzer Zeit zu erledigen. In der Sneakerszene werden Bots oft genutzt, um limitierte Releases zu sichern, die in Sekunden ausverkauft sind. 

Bred

„Bred“ ist eine Zusammensetzung aus „black & red“ und steht für einen von NIKE’s klassischsten Colorways. Bekanntheit erlange der Farbweg vor allem durch den aller ersten Jordan, der bis heute einen Grail für viele darstellt. Inzwischen kamen diverse Silhouetten in „Bred“ heraus, wobei viele davon Sneaker aus der Jordan-Range sind. Nicht umsonst handelt es sich hier auch um die Farben der Chicago Bulls, für die Michael Jordan lange Basketball gespielt hat. 

Boost

Boost ist eine Dämpfungstechnologie aus dem hause adidas. Viele schwören auf solch eine Midsole und bezeugen, dass sich Boost anfühle, wie auf Wolken zu laufen. Die Populärsten Styles mit Boost sind u.a der Ultraboost, der NMD und der YEEZY BOOST 350. Das Sohlenmaterial, welches einst mit BASF entwickelt wurde, findet immer noch in vielen Lifestyle- sowie Performancemodellen, statt.

C

Collabo / Collaboration

Unter Collabo versteht man Releases, die von einer Brand in Verbindung mit einer weiteren Marke oder einem kreativen Individuum wie einem Designer, Künstler oder Musiker, gelauncht werden. Der Designanteil ist dabei immer unterschiedlich. Während bei manchen Kollaborationen nur Input über den Colorway gegeben wird, erfolgen bei anderen Launches auch Änderungen bzw. Anpassungen am Design. Die Collabo zwischen Off-White und Nike ist ein gutes Beispiel hierfür. 

In manchen Fällen wird auch eine ganz eigene Linie, mit eigenen Silhouetten herausgebracht, wie es zum Beispiel bei YEEZY oder adidas x Pharell Williams der Fall ist. 

Obwohl der Trend in den letzten Jahres etwas zurückgegangen ist, arbeiten Sportswearmarken auch mit Stores wie Patta, KITH oder Solebox.

Colorway 

Colorway ist das englische Wort für Farbweg und bezeichnet die Farbkombination auf dem Schuh. Im Alltag aus Facebook-Gruppen und Verkaufsposts wird der Begriff oft mit „cw“ abgekürzt. Brands wie Nike und adidas haben ganz eigene Colorways, die auf verschiedene Modelle angewandt werden und Spitznamen wie „Bred“, „Infra Red“, „Triple Black“ oder „Aqua“ verpasst bekommen haben.  

Condition

Condition bezeichnet den Zustand, in dem sich der Sneaker befindet. Dabei gibt es sowohl ein Punktesystem, als auch Akronyme wie DSWT (deadstock with tags), VNDS (very near dead stock) usw. Bei Ersterem ist 10 neuwertig und 1 komplett verbraucht. Ein Beispiel wäre wie folgt: „Condition: 8,5/10“.

Ziel ist es dabei dem Käufer auf dem Resellmarkt möglichst genau zu vermitteln, inwiefern der Sneaker noch in Schuss ist und demzufolge wert ist. 

Coppen

Coppen stammt aus dem Englischen und ist auf das Verb „to cop“ zurückzuführen. Coppen steht für „kaufen“ und findet oft in der Sneaker- sowie Streetwearszene und Online-Foren/Facebook-Gruppen, Anwendung. 

Custom

Ein Custom ist ein Schuh, der nach eigenen Wünschen verändert wurde. Die Möglichkeiten sind dabei unbegrenzt. Man kann den Sneaker entweder anmalen, oder ihn auseinander nehmen und mit anderem Naterial versehen. Manche verbinden bei einem Custom auch mal ein bestimmtes Upper mit der Sohle eines anderen Modells. Beim Customizen sind einem fast keine Grenzen gesetzt und es kann alles ausprobiert werden, was technisch umsetzbar ist. 

D

Deadstock 

Deadstock ist nicht nur ein großer, deutscher Sneakerblog 😉 sondern auch die Bezeichnung für „ungetragen“. Wenn ein Schuh DS ist, dann wurde er, eigentlich, nicht einmal anprobiert, sondern ist noch komplett unberührt. Mittlerweile werden in Foren oft auch Schuhe als deadstock eingestuft, die zwar anprobiert, allerdings noch nicht draußen getragen wurden und überhaupt keine Abnutzung davongetragen haben. 

Diadora 

Diadora ist ein Sportartikel- und Sneakerhersteller aus dem Norden Italiens. Produkte der Brand galten immer als sehr hochwertig und limitierte Releases und Collabos werden teilweise, bis heute in der Fabrik in Caerano di San Marco, einem kleinen Ort in Italien produziert. Diadora hatte zeitweise Testimonials wie Björn Borg und wurde zwischenzeitlich auch von Boris Becker auf dem Court getragen. 

Drop

Drop ist ein anderes Wort für Release und somit das Herausbringen eines Sneakers oder eines anderen Produktes. Neben einzelnen Styles, können auch mehrere Teile im Zuge eines Drops gelaunched werden. 

E

Engineered Mesh 

Engineered Mesh ist ein luftdurchlässiges Material von Nike. Aufgrund seiner Beschaffenheit wird es auch oft bei Basketballschuhen genutzt, die oft Bewegung zulassen, aber trotzdem fest und leicht sein sollen. Kürzlich wurde Engineered mesh auch im Lifestyle-Bereich, auf Klassikern wie dem Air Max 90 eingesetzt.  

F

Formstrip

Der Formsrip ist der Streifen, welcher auf den Seiten von Sneakern von Puma zu finden ist. Dabei hat dieser nicht nur eine Brandingfunktion, sondern wurde er erstmals 1958 aus Stabilisierungszwecken bei Fußballschuhen eingesetzt. Heute weiß jeder, dass der Formstrip zu Puma gehört und ein Suede wäre ekin Suede, wenn der Streifen fehlen würde. 

G

Gel

Gel-Technologie wurde in den 80ern von Asics entwickelt und sollte die Antwort auf Nikes Air Bubble sein. Die neue Dämpfung wurde erstmals 1986 präsentiert, Der erste Release war der Freaks Alpha und erschien exklusiv in Japan. Seitdem wurde Gel in vielen bekannten Silhouetten der asiatischen Brand, wie dem Gel-Lyte III oder dem Gel-Lyte V oder dem Gel-Mai, verbaut. Viele schwören auf die Bequemlichkeit von diesen Retro-Runnern und diverse Collabos wie z.B. mit Patta, Ronnie Fieg oder Colette genießen durchaus Beliebtheit unter den Heads. 

GR/ General Release

Während es bei vielen Drops schwer ist, an ein Paar zu kommen, bleiben einem diese Kopfschmerzen beim General Release erspart. Ein Style, der als GR erscheint ist oft in großen Stückzahlen verfügbar und bei vielen Händlern zu kaufen. Achtung: Auch wenn es bei einem General Release unwahrscheinlich ist, kann er trotzdem komplett abverkauft werde und wird nicht zwangsläufig nachgeliefert. Diejenigen Styles, die immer verfügbar sind, nennt man NOS-Produkte, was für Never Out of Stock steht und bedeutet, dass das Produkt eigentlich immer auf Lager sein sollte. 

Grail

Grail stammt von „Holy Grail“, was im Deutschen mit „Heiliger Gral“ übersetzt wird. Dabei handelt es sich nur um eine Metapher, die den Schuh bezeichnen soll, den jemand so sehr haben möchte wie keinen anderen. Wenn man seinen Grail dann doch bekommt, fühlt es sich an, als hätte man eine Schatzjagt gewonnen.

GS

Die Abkürzung „GS“ steht bei Nike für „Grade School Sizes“ und somit für Kindergrößen (Grade School = Grundschule). Oft wird GS, missverständlich als Girls übersetzt, da Frauen in der Regel eine kleine Schuhgröße tragen, die in dem Sizing liegt. Wenn bei einem Release von einem GS-Sizerun gesprochen wird, geht man von den Größen 35.5-40 aus.

H

Heat

Als Heat werden diejenigen Sneaker bezeichnet die besonders heiß sind und somit meistens limitiert sind und natürlich auch sehr gut aussehen. Ein guter alter Hot Release also – mal 10. Es liegt allerdings auch vollkommen im Ermessen des einzelnen, etwas als Heat zu bezeichnen oder eben nicht, da jeder einen eigenen Geschmack hat. 

Heelcap

Bei der Heelcap handelt es sich um das Element, welches an der Ferse des Schuhs ist und an der Stelle die Stabilität erhöht. Meistens sind diese aus härterem Material wie Kunststoff gefertigt, da sie sie für eine feste Passform sorgen sollen. Die Heelcap ist meistens zwischen dem Upper und dem Futter angebracht. 

High Top 

High Tops sind Sneaker mit einem hochgeschnittenen Schaft. Beispiele für High Tops sind Nike Dunks, Air Jordan 1 oder Nike Air Fear of God. Während Low Tops meistens unter dem Knöchel enden, gehen High Tops oft bis zum Schienbein. Zu unterscheiden sind hier Mid Tops, die irgendwo zwischen den High Tops und von Lows enden.

Hookup

Bei einem Hookup hilft dir jemand beim Kauf eines Sneakers, indem er ihn für dich akquiriert oder abholt. Manche sehen das einfach als Gefallen unter Sneakerheads, andere verlangen für einen Hookup eine Entschädigung in Form von Geld. 

Hypebeast

Hypebeasts sind diejenigen, die sich weitestgehend nur mit Produkten eindecken, die Hype haben. Du erkennt einen Hypebeast oft an seinen Supreme Accessoires, seinen hochlimitierten Jordan 1 und seinem Outfit von Fear of God oder Heron Preston… (nicht allzu ernst nehmen).

Hyperstrike

Ein Hyperstrike ist ein streng limitierter Release, der nur bei einer kleinen Anzahl von Händlern erhältlich ist. Anders als beim Quickstrike wird der Launch im Vorfeld nicht besonders promotet und erst extrem kurzfristig angekündigt. Der Begriff Hyperstrike steht im Kontext mit Nike-Drops. 

I

Iridescent

Iridescent heißt zu Deutsch schimmernd oder changierend und beschreibt diejenigen Colorways, die mit einem schillernden Obermaterial oder Einsetzen von diesem, kommen. Der schillernde Effekt wurde schon von vielen Brands in verschiedenen Weisen genutzt – egal ob das ganze Upper oder nur kleine Akzente, ähnlich wie 3M sorgt iridescent immer für coole Details. 

J

Jordan

Michael Jordans eigene Linie bzw. Brand unter Nike. Was als Signature-Sneaker mit dem Jordan 1 begann, wurde zur eigenen Marke mit eigenem Logo. Bis heute erscheinen sowohl Retromodelle aus Michael Jordans aktiver Zeit als Basketballspieler, als auch neue Styles, die für die Halle entwickelt werden. 

Jumpman 

Die Produkte von Jordan kommen mit verschiedenen Logos. Das bekannteste unter ihnen muss der Jumpman sein, welches die Silhouette von Michael Jordan beim Dunk zeigt. Neben dem Jumpmanm, gibt es auch noch das Wings Logo welches unter anderem auf  dem Kragen des Jordan 1 zu finden ist. 

K

Kanye West 

Müssen wir hier wirklich noch etwas erklären?

KangaROOS

KangaROOS ist eine Englische Sportswearmarke, deren Lizenz nun bei einem Hersteller in Pirmasens liegt. Jeder Sneaker von KangaRoos kommt mit einer kleinen Tasche deren Platzierung sich von Modell zu Modell ändert. Die Collabos werden oft in Deutschland produziert und sind für ihre gute Qualität bekannt. Das Logo von KangaRoos ist ein hüpfendes Känguru. 

Karhu 

Karhu wurde 1916 in Finnland gegründet und galt in Vergangenheit als eine der europäischen Top-Adressen für Laufschuhe. Das Wort „Karhu“ bedeutet im Finnischen Bär, was unschwer am Logo der Brand zu erkennen ist. Doch das war nicht immer so. Einer Legende zufolge wurden die 3-Streifen, die wir heute von adidas kennen, 1952 nach Herzogenaurach verkauft.

L

Lacelock

Beim Lacelock handelt es sich um das kleine Element, welches in der vordersten Reihe in die Schnürsenkel eingefädelt wird. Die ursprüngliche Funktion war es, die Laces vorm Verrutschen abzuhalten. Mittlerweile wird dieser auch als Branding-Detail genutzt. Vor ein paar Jahren gab es einen großen Trend um individualisierte Lacelocks. 

Laces

Laces ist der englische Begriff für Schürsenkel. Es gibt verschiedene Ausführungen, wie Fat Laces, Rope Laces, Flat Laces usw.

Legit

Legit kommt von „legitimate“ und steht für die Authentizität eines Sneakers. Bei einem Legit-Check wird anhand von diversen Merkmalen geprüft, ob es sich um ein originales Produkt oder eine Fälschung handelt. 

LPU

LPU ist die Abkürzung für „Latest Pickup“ und steht für den zuletzt angeschafften Sneaker oder Kleidungsstück. Oft stolpert man über LPU in Online-Foren oder auf Sozialen Medien, wenn sich Leute über ihre neueste Errungenschaft austauschen. 

M

Mesh

Mesh ist ein Material aus Textil, welches als besonders atmungsaktiv gilt und folglich auch bei Sneakern eingesetzt wird. Dabei gibt es Styles, dessen Upper ganz aus Mesh besteht oder Modelle wie dem Nike Air Max 1, bei dem es nur in Teilen verarbeitet wird.  Neben der Fußbekleidung kann Mesh auch am Körper getragen werden.

Midsole

Die Midsole ist der Teil der Sohle, der zwischen dem Gummiteil und der oberen Schuhkonstruktion liegt. Die Mittelsohle sorgt oft für Dämpfung und Komfort und beherbergt auch mal diverse Funktionselemente. Je nach Design ist die Midsole einfach nur subtil gehalten oder übertrieben dargestellt wie z.B. beim Nike KD 8. Beliebte Materialien für Midsoles sind z.B. EVA, Vibram oder Boost. Aufgrund ihrer weichen Beschaffenheit wird sie mit einer verbunden hierdurch vor Abnützung geschützt.

Mudguard

Die Mudguars soll die Zehen vor Feuchtigkeit und Schmutz schützen und ist in Form von einem Lederpatch oder einem Kunststoffelent, an der vorderen Spitze des Sneakers appliziert. Die Mudguard verstärkt außerdem auch die Stabilität des Turnschuhs.

N

New Balance

New Balance ist ein Sportartikelhersteller mit Sitz in Boston. Die Brand startete als Produzent für orthopädische Einlagen, bis sie 1960 ihren ersten Laufschuh, den Trackster auf den Markt brachten. Neben den General Releases, produziert New Balance auch limitierte Produkte in ihren Produktionsstätten in Flimby und Boston. Diese Laufen unter dem label „Made In“ laufen, sind etwas hochpreisiger und nur bei ausgewählten Händlern erhältlich. New Balance hat ein hochkarätiges Archiv mit Modellen wie dem 990 oder 1500.

Nike 

Nike ist die markführende Sportswearbrand und hat ihren Hauptsitz in Portland, Oregon. Das Logo wird „Swoosh“ genannt, welches eines der Flügel der griechischen Siegesgöttin Nike, darstellen soll. Bevor die Brand unter ihrem aktuellen Namen bekannt wurde, hieß die von Bill Bowermann und Phil Knight gegründete Firma, Blue Ribbon Sports. Nike ist für viele populäre Schuhmodelle wie dem Air Max, Air Force 1, Air Jordan 1 verantwortlich und stattet diverse Top-Athleten mit ihren Produkten aus. 

O

Outsole

Bei der Outsole handelt es sich um das Element der Sohle, welches in direkten Kontakt mit dem Boden kommt. Die Außensohle ist meistens aus Gummi und sollte möglichst langsam Abnutzungspuren aufweisen. Viele Sneakerheads können die Abdrücke von Outsoles und ihre Muster, dem jeweiligen Schuhmodell zuordnen. 

P

Pinroll

Beim Pinroll wird der Abschluss des Hosenbeins zusammengeklappt und aufgerollt um zu vermeiden, dass dieser den Sneaker bedeckt. Bevor es Jeans und Jogger mit Gubbibund gab, war dieser Look besonders in Kombination mit Runnern, sehr populär. Heutzutage sieht man den Pinroll nicht mehr ganz so oft, da der Trend etwas abgeflacht ist. 

Puma

Puma gilt seit eh und je als Konkurrenzbrand zu adidas. Gegründet wurde der Sportartikelhersteller von Rudolf Dassler, der einst, gemeinsam mit seinem Bruder Adolf, adidas ins Leben rief. Nach einem Streit gingen diese getrennte Wege und Rudolf widmete sich seiner eigenen Marke, Puma. Aufgrund seiner lockigen Frisur bekam er den Spitznamen, der später zum Namen seines eigenes Unternehmens wurde. Auch Pumas Firmensitz ist bis heute in Herzogenaurach. In den Vergangenen Jahren verpflichteten sie Popstar Rihanna für sich, die mit ihrem Signature-Creeper der Brand einen enormen Schub im Damenbereich gab. 

Pump 

Pump ist eine von Reebok entwickelte Schnürtechnologie die ganz ohne Laces auskommt. Der Träger kann einfach auf einen Knopf drücken, bis das Futter/Upper so sehr aufgepumpt ist, dass der Sneaker fest und stabil sitzt. Besonders bekannte Silhouetten sind der Instapump Fury und der Shaq Attack von Basketballlegende Shaquille O’Neill.

Quickstrike

Ein Release der als Quickstrike eingestuft wurde, erscheint in limitierter Stückzahl bei ausgewählten Händlern. In diesem Falle handelt es sich um einen breiteren Drops als bei Hyperstrikes. Der Begriff wird mit Nike assoziiert.

R

Reebok

Reebok ist eine ursprünglich britische Sportswearbrand, die zur Zeit zur adidas AG gehört. Reebok erfuhr in den letzten Jahren einen Aufschwung durch das Comeback des Club C, einem der besten Sneaker für jeden Tag. Aktuell gehört u.A. Superstar Cardi B zu den Testimonials der Brand, während sie in Vergangenheit Sportler Shawn Kemp und sogar Allen Iverson am Start hatten. 

Reseller

Reseller sind, auf gut Deutsch gesagt, einfach Wiederverkäufer. Dabei kann das auf verschiedene Art und Weise ablaufen. Manche kaufen immer nur für die unverbindliche Verkauftsempfehlung und geben die Paare dann gewinnbringend weiter. Andere hingegen, werden irgendwann fast schon zum Personal Shopper und besorgen Promis und Sneakerheads Sneaker, die sie unbedingt haben möchten, auch wenn der Reseller in dem Falle den höheren Wiederverkaufspreis zahlen muss. Reseller werden von Sammlern oft verteufelt, weil ihnen vorgeworfen wird, denjenigen, die den Schuh rocken möchten, alles wegzukaufen. Reseller und deren Angebot sind einer der relevanten Faktoren für den Sekundärmarkt und bestimmen den Sammlerwert eines Sneakers mit. Mittlerweile gibt es Online-Marketplaces und Events, bei denen der Wiederverkauf von Sneakern im Mittelpunkt steht. 

Restock

Restock bedeutet, dass ein ausverkaufter Sneaker wieder auf Lager ist. Restocks kommen meistens ganz überraschend und viele bekommen die Info erst wenn alles wieder sold out ist. Diese finden in den meisten Fällen, auf den Brand-eigenen online Shops statt. Die Marken nutzen Restocks oft auch um gewisse Events, wie Jahrestage, den Super Bowl usw., zu zelebrieren.   

Retro

Ein Retro ist die neue Version von einem Sneaker, der in Vergangenheit erschienen ist. Besonders beliebte Retros sind diejenigen, die möglichst nah am Original ist. Oft unterscheiden sich die verschiedenen Neuauflagen untereinander, weshalb der Wert, je nach Erscheinungsjahr variieren kann. 

S

Sample

Beim Sample handelt es sich um den Prototypen eines Sneakers. Obwohl die Brands deren Wiederverkauf untersagen, landen manche ab und an mal auf dem Resell-Markt und gehen für ziemlich viel Mula weg. Beim Entwicklungsprozess eines Turnschuhs gibt es oft mehrere Sample-Runden, bis das finale Produkt zustande kommt. 

Shape

Als Shape versteht man die Silhouette des Sneakers. Mittlerweile wird Shape auch mal als Synonym für Modell benutzt.

Size Run

Size Run ist der englische Begriff für Größenlauf. Dabei kann ein Release in diversen Size Runs kommen. Eingeordnet werden die verschiedenen Größenläufe nach Ursprung und Zielgruppe. Beispielsweise unterscheiden sich US-Größen von deutschen und ein Damen-Size Run von dem für Kleinkinder oder Herren. 

Size Tag

Das Sizetag ist das Schildchen, welches sich an der Innenseite der Zunge des Sneakers befindet sich. Auf dem Sizetag sind alle wichtigen Informationen wie Größe, Produktionsjahr, Produktionsort und Artikelnummer vermerkt.

Sneakerhead

Zu Sneakerheads zählen diejenigen die sich für Turnschuhe interessieren und diese oft auch sammeln. Sneakerheads setzten sich oft vermehrt, über den Tag hinaus, mit Schuhen auseinander. Ob es der Heatcheck bei den Mitmenschen, der Kauf, oder das Suchen nach Releaseinfos ist. Sneakerheads haben eben nur Turnschuhe im Kopf… Wortwitz. 

Suede

Material: Wenn Suede in einer Produktbeschreibung steht, wird von Wildleder gesprochen. 

Modell: Der Puma Suede ist die wohl geschichtsträchtigste Silhouette von Puma. Der Sneaker eroberte in den 70ern die urbane Tanzszene und wird bis heute von Breakdancern und co getragen. Aufgrund der flachen, profillosen Sohle eignen sich Suedes besonders für Tanzbewegungen. 

Swoosh

Der Swoosh ist das Logo von Sportswear-Markführer Nike. Das Logo soll eine Abstraktion des Flügels der griechischen Siegesgöttin sein, die auch als Namensvorbild der Brand aus Portland gilr. Die Designerin des Swooshs ist Carolyn Davidson. Sie wurde  1971, während ihres Grafik-Design-Studiums an der Portland University, mit dem Entwurf der Bildmarke beauftragt. Sie erhielt damals 35 $ für ihre Dienstleistung und arbeitete in den Folgejahren weiterhin für Nike.

T

Toebox

Die Toebox ist das vorderste Drittel des Sneakers. Genau wie der englische Name suggeriert, handelt es sich hier um den Raum im Schuh, der für die Zehen gedacht ist. Die Toebox wird oft durch eine Mudguard verstärkt. 

Tongue – Split Tongue

Die Tongue ist die Zunge des Turnschuhs. Meistens, sind auf dieser ein Logo und eine Schlaufe appliziert, die die Schnürsenkel vor dem Verschieben abhalten soll. Die Zunge kann sowohl nur an einem Ende mit dem Sneaker befestigt sein, also auch im Upper integriert sein. Früher kamen Modelle, die für das Tragen auf Spielfeldern gedacht waren, oft mit Zungen, die seitlich mit zwei Gummibänder an der Sohle befestigt waren. Diese sollten zusätzliche Stabilität bieten und das Verrutschen der Tongue verhindern.

Trade

Ein Trade ist der Tausch von Sneakern, von ungefähr ähnlichem Wert. Dabei kann es sich sowohl um zwei verschiedene Modelle, als auch um den Tausch von unterschiedlichen Größen sein, falls jemand am Releasetag kein passendes Paar bekommen konnte. Trades finden oft online in Foren/Facebook-Gruppen oder auf Social-Media statt.

True To Size

Die Redewendung True to Size gibt an, wie das jeweilige Modell ausfällt. Wenn ein Sneaker True To Size ist, kann man ihn in der gewohnten Größe kaufen. Wird allerdings empfohlen, hier zu variieren, liest man oft halbe bzw. Ganze hoch oder runter. Hierbei sollte man die nächst kleinere oder größere Size bestellen.

Un-DS

Un-DS ist die Abkürzung für un-deadstock und meint das erste Rocken des Sneakers. Natürlich hängt mit dem Tragen auch ein Wertverlust zusammen, weshalb viele Sammler ihre Turnschuhe erst in der Öffentlichkeit anziehen, wenn sie sicher sind, diese nicht resellen zu wollen. 

Upper

Das Upper ist das Obermaterial von Turnschuhen. Dieses kann in den diversesten Materialien und Farben kommen und hat oft auch weitere Applikationen, die dem Schuh Dimension verleihen sollen. Des häufigen werden auch verschiedene Stoffe und Lederarten kombiniert.

W

WMNS

Die Abkürzung WMNS ist der Hinweis dafür, dass es sich um einen Release für Damen handelt. Dabei unterscheidet sich der Größenlauf von dem von Herren-Modellen und ab und zu wird das Design, dem weiblichen Fuß angepasst. Der WMNS-Size Run startet für gewöhnlich bereits bei Größe 35,5 und geht bis 44,5.

Y

Y-3

Y-3 ist die Unterbrand, die aus der Zusammenarbeit von adidas und der japanischen Designlegende Yohji Yamamoto entstanden ist. Y-3 ist für aussergewöhnliche, geradlinigen Schnitte und monochromen Colorways bekannt. Neben der Kleidung, erscheinen hier auch hochpreisige Sneaker wie der „Ren“ und der „Retro Boost“. Der Y-3 Qasa diente als Vorbild für den adidas Originals Tubular.

Yeezy

Person: Yeezy ist eines der Alias von Rapper, Musikproduzent und Designer Kanye West.

Sneaker: YEEZYs sind die Modelle als Collabo von adidas und Kanye West erscheinen. Es gibt bereits sieben verschiedene Styles – der YEEZY Boost 750, der YEEZY Boost 350, der YEEZY Boost 350 V2, der Powerphase Calabasas, der Yeezy 500, der YEEZY Boost 700 und der YEEZY Boost 700 V2.

Brand: Die Marke von Kanye West nennt sich YEEZY. Obwohl bisher erst Kleidung erschienen ist, arbeitet YEEZY auch weitere Dinge wie z.B. nachhaltige Wohnsiedlungen.

Z

ZX

ZX ist eines der Laufkonzepte von adidas. In den 80ern ist in Sachen Running technologisch viel passiert. Bei adidas wurde auf ZX gesetzt. Bei der Linie ging es darum eine Auswahl an Laufsneakern zu entwickeln, welche die zahlreichen Bedürfnisse von diversen Typen von Läufern bedienen. Die ZX-Modelle haben alle eigene Nuancen, die auf die verschiedenen Wünsche abgestimmt sind. Bis heute wird die Linie fortgeführt, auch wenn sie heute eher aus Retro-Modellen wie dem ZX 8000 oder Hybriden wie dem ZX Flux besteht.